
Das Institut ist im 2. Stock links im Gebäude Universitätsplatz
2 - direkt südöstlich des Hauptgebäudes -
untergebracht
und kann vom Bahnhof am besten
mit den Buslinien 63 (Haltestelle: Halbärthgasse,
Universität)
oder 58 (Mozartgasse, Universität) erreicht werden.
Eine einfache Karte mit der Lage des Universitätscampus,
des
Institutsstandortes
und der Bushaltestellen finden Sie im

Mineralogie und Petrographie ist seit 1876 durch eine eigene
Professur
an der Karl-Franzens-Universität vertreten. Der
"Gründungsprofessor"
war Cornelius DOELTER. Seine Nachfolger als ordentliche
Universitätsprofessoren
waren Rudolf SCHARIZER, Franz ANGEL, Haymo HERITSCH,
Edgar
HOFFER und Georg HOINKES.
Für allgemeinere Informationen zur Universität schlagen Sie
bitte im Archiv
nach.
Die Institutsbezeichnung nach UOG'75 lautete
"Mineralogie-Kristallographie
und Petrologie", seit 3. Dezember 1999 mit Inkrafttreten des
UOG'93 "Mineralogie und Petrologie". Mit
Wirksamkeit ab 1. April 2004 wurde das Institut für Mineralogie
und Petrologie mit dem Institut für Geologie und
Paläontologie zusammengelegt. Der neue Institutsname ist "Institut für Erdwissenschaften",
Bereich Mineralogie und Petrologie.
Der Bereich
gliedert sich in zwei Abteilungen, einen für
Mineralogie-Kristallographie
und einen für Petrologie.
Die fachlichen Schwerpunkte sind einerseits die systematische
Mineralogie
und Kristallstrukturanalyse, insbesondere seltener oder neuer
Mineralien,
andererseits die Petrologie und Geochemie metamorpher Gesteine und
Lagerstätten.
Das Institut ist mit modernen Geräten für die strukturelle
und
chemische Untersuchung von anorganischen Verbindungen ausgestattet und
auf Mineralien und Gesteine spezialisiert.
Die Laboraustattung umfasst unter anderem Geräte für
Polarisationsmikroskopie,
für Röntgendiffraktometrie an Einkristallen und Pulvern,
für
die Röntgenfluoreszenzanalyse an Festkörpern und
Flüssigkeiten sowie für Röntgenspektroskopie mit
wellenlängen- und
energiedispersiven
Methoden bei der quantitativen chemischen Mikroanalyse mit
Elektronenstrahlmikrosonde
und Rasterelektronenmikroskop, und für die Atomabsorptions- und
Emissionsspektroskopie.
Das Institut ist derzeit hauptsächlich mit Grundlagenforschung
und Lehre befasst, und ist auch
bereit,
freie Kapazitäten für angewandte mineralogisch-petrologische
Fragestellungen in Industrie und Technik zur Verfügung zu stellen.