Idee und Umsetzung der Datenbank LitDok
- Im Jahr 1995 wurde vom BMWFK / Abtlg. I/B/14 die Bibliographie Forschungslückenkatalog zu ressortspezifischen Frauenfragen
(erstellt von Roberta Schaller-Steidl) herausgegeben. In dieser Broschüre
dokumentierten rund 660 in Sachkapiteln zusammengefasste bibliographische
Zitate nicht nur die Forschungsbasis, sondern zugleich auch die
"Forschungslücken", die es in der frauenpolitischen Arbeit des
Wissenschaftsressorts zu berücksichtigen und zu füllen galt.
- In inhaltlichem Zusammenhang dazu stand als weitere Maßnahme des bm:bwk das Konzept und die Umsetzung des Schwerpunktes "Politikrelevante Hochschulforschung: Frauen in Wissenschaft und Forschung".
- Unter Berücksichtigung und Zusammenführung dieser ministeriellen
Vorgaben entwickelte die Interuniversitäre Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Graz die Idee, den im "Katalog" erarbeiteten Nachweis
an Materialien einem größeren BenützerInnenkreis
zugänglich und somit über Internet abfragbar zu machen.
- In einem ersten Schritt wurde deshalb der bibliographische Bestand des
"Forschungslückenkatalogs " überarbeitet und mithilfe eines
Bibliotheksprogramms erfasst.
Diese LiteraturDokumentation wurde 1998 ins Netz gestellt und wird seither regelmäßig aktualisiert und erweitert.
- Erstellung der Basis-Datenbank und Aktualisierung:
Mag.a Helga Klösch-Melliwa im Auftrag der Koordinationsstelle
Technischer Support:
Dr. Hubert Stigler, Universität Graz
Auswahl der bibliographischen Daten orientiert sich
- an der inhaltlichen Relevanz (siehe Sachgruppen)
- am Zeitrahmen des letzten Jahrzehnts (mit Präferenz für aktuelle
Informationen)
- an der österreichspezifischen Situation im Wissenschaftsbetrieb (siehe
u.a. Hochschulschriften und Forschungsprojekte)
- an der Recherchierbarkeit bzw. Zugänglichkeit der Dokumente an
österreichischen Informationseinrichtungen bzw. im Internet (Vermerk "Quelle/Nachweis " in der Datenbank)Internet-Dokumente: Websites, e-Dokumente
Update:
31.12.2010