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Kapillarzonen-Elektrophorese (CE)
Um dem Problem der Wärmeproduktion (Joule’sche Wärme) bei Anlegen einer Spannung zur Trennung von Komponenten Ai einer Mischung S Ai entgegenzuwirken, werden anstelle kompakter Gele (PAGE) Kapillaren mit Durchmessern von einigen 10 m m zum Einsatz gebracht. Die zum Einsatz gebrachten Kapillaren
weisen, im Vergleich mit kompakten Gelen
Im Vergleich zu üblicher Gel-Elektrophorese
Die Trennung der Komponenten Ai erfolgt, wie bei der Gelelektrophorese, aufgrund unterschiedlicher, effektiver Beweglichkeiten der einzelnen Komponeten.
Die Effektivität der Beweglichkeit wird dabei vor allem durch den Dissoziationsgrad der komponenten bestimmt und hängt daher in hohem Masse vom pH der Elektrolytlösung ab. Wanderungsgeschwindigkeiten liegen typischerweise zwischen 6-10 cm/min.
Im Gegensatz zu ersten Erwartungen, dass mit solchen Systemen nur Kationen aufgetrennt werden können, beobachtet man aber, dass sehr wohl auch unterschiedliche Wanderugszeiten für Neutralsubstanzen und Anionen bei Durchtritt durch die Kapillare auftreten. Die Elutionsreihenfolge ist:
Der Grund für die Auftrennung von Neutralsubstanzen und Anionen liegt in der Ausbildung einer dem ursprünglich angelegten Feld entgegengerichteten elektrischen Doppelschicht zwischen der negativ geladenen Silikatoberfläche und der Elektrolytlösung (Zeta-Potential). Diese sorgt dafür,
Wenn dem angelegten Feld in einer beschichteten Kapillare noch zusätzlich ein pH-Gradient überlagert wird, spricht man von isoelektrischer Fokusierung (IEF). Dazu ist ein Mehr-Stufen-Prozess erforderlich:
Bei der Isotachophorese (ITP) werden die Bestandteile einer Probe zwischen
nach ihrer individuellen Leitfähigkeit, nach abnehmender Mobilität sortiert. Nach ihrer Positionierung im Feld wandern alle Komponenten mit gleicher Geschwindigkeit.
Bei der Bestimmung von Kationen ist der führende Elektrolyt ein Kation mit hoher Mobilität (beispielsweise Protonen) - als Terminator muss ein Elektrolyt mit einer Mobilität gewählt werden, die kleiner ist, als jene der geringsten Komponenten-Mobilität. Da die Konzentration von Anionen im gesamten System konstant ist, muss gleiches auch für die Kationen gelten. Die Länge einer Bande ist daher ein quantitatives Mass für die Absolutmenge eines bestimmten Kations.
Detektion aufgetrennter Komponenten erfolgt üblicherweise mit
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