EinleitungGeographieMenschliche BesiedelungsgeschichteDas KlimaBiogeographie unter besonderer Berücksichtigung der Gattung NothofagusSchlüssel für die Samenpflanzen-Familien TasmaniensSchlüssel für die Samenpflanzen-Gattungen Tasmaniens Schlüssel für die Farngattungen TasmaniensDie Vegetationkühltemperierte RegenwälderEucalyptuswälderVegetation der alpinen StufeDie FlechtenfloraForstwirtschaftVegetationsbilderLiteraturLinksfor any comments or corrections please contact Martin Magnes Adresse: Karl-Franzens Universität Institut für
Botanik,
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Die Farnpflanzen Tasmaniens*von Helmut KammererDie vorliegende Schlüssel für die Farnpflanzen Tasmaniens
stellt eine Übersetzung und Zusammenfassung des ausgesprochen umfassenden
Werkes von Mike Garrett (1996) dar, in welchem zu den einzelnen Taxa auch
Punktrasterverbreitungskarten für Tasmanien enthalten sind.
Bei der Farnflora Tasmaniens handelt es sich um 104 Arten aus insgesamt
44 Gattungen (1 Gattung Psilotopsida, 5 Gattungen Lycopodiopsida und 39
Gattungen Pteridopsida). Im Anschluß an den Schlüsselteil sind
alle in Tasmanien vorkommenden Farntaxa mit kurzen Angaben zur Ökologie
und mit Links zu Abbildungen versehen.
Übersicht: 1. Gattungsschlüssel
Asplenium Blechnum Botrychium Cheilanthes Cyathea Doodia Gleichenia Grammitis Huperzia Hymenophyllum Hypolepis Isoëtes Lastreopsis Lindsaea Lycopodiella Lycopodium Pellaea Pteris Schizaea Selaginella Sticherus Tmesipteris3. Ökologie der Arten Schlüssel zur Bestimmung der in Tasmanien vorkommenden Pteridophyten-Genera und -Taxa 1 Sporangien sehr groß, paarig
zusammengewachsen (= Synangien), an der Oberseite gegabelter Blätter
(Farn-Verwandter) Tmesipteris
2 Pflanze heterospor; Blätter
mit Ligula 3
3 Blätter kürzer als
10 mm, schuppenförmig. Terrestrische Pflanze feuchter Böden
Selaginella
4 [2] Pflanze niederliegend oder
± aufrecht, mit zahlreichen schuppenförmigen
Blättern und mehreren Sporophyllständen 5
5 Pflanze rasch aufsteigend
bis aufrecht, fertile Blätter ähnlich den vegetativen,
Sporophyllstand vom Laubsproß nicht abgesetzt, vegetativ durchwachsend
Huperzia
6 Strobili lateral an Sproß-
oder Seitenachsen. Pflanze permanent durchnäßter Böden
7 [1] Pflanze (bisweilen) aquatischer
Lebensräume 8
8 Pflanze freischwimmend
Azolla filiculoides
9 Blätter kleeblattartig,
schwimmend (Neophyt) Marsilea mutica
10 [7] Pflanze ohne typische
Farnwedel; fertile und vegetative Blätter unterschiedlich 11
11 Vegetativer und fertiler Blatteil
inserieren am selben Blattstiel; Knospenlage der Wedel nicht
circinat 12
12 Blätter zusammengesetzt
Botrychium
13 [11] Sporophylle kammartig
Schizaea
14 [10] Wedel klein (gewöhnlich
kürzer als 15 cm) und einzellschichtig; Sporangien an den Rändern
der Fiedern in becherförmigen Wölbungen (Hautfarne) 15
15 Wedel grün bis
gelbgrün, kahl 16
16 Indusium lang und röhrenförmig,
mit einer langen, hervortretenden Borste Polyphlebium
venosum
17 [14] Wedel ganzrandig bis vierfach
gefiedert; Sporangien in Sori gruppiert 18
18 Pflanze kann einen Stamm höher
als 1 m ausbilden; Durchmesser der Blattstielbasis größer
als 10 mm (Baumfarne) 19
19 Blattstielbasis und eingerollte
Wedel mit Spreuschuppen; Sori ±
in der Hälfte zwischen Mittelrippe und Blattrand Cyathea
20 [18] Sori ohne Indusium, aus
bis zu fünf, mit freiem Auge sichtbaren Sporangien;
jährlicher Wedelzuwachs stockwerkartig (außer Gleichenia
abscida) 21
21 Fiederchen ±
halbkreisförmig, kleiner als 5 mm im Durchmesser Gleichenia
22 [20] Sporophylle eine reduzierte
Form der Trophophylle; Sori parallel zur Mittelrippe der Fiedern 23
23 Fiedern der Sporophylle weniger
als halb so breit wie die der Trophophylle; Sori auf beiden Seiten der
Fiedermittelrippe gleich lang Blechnum
24 [22] Sori randständig
oder so erscheinend, da der Fiederrand zurückgerollt ist und so die
Sori überdeckt (= falsches Indusium, Pseudoindusium) 25
25 Sori nierenförmig
Adiantum aethiopicum
26 Blattstiel und Rachis fast
kahl, abgesehen von weißen, einzelligen Haaren, die an der
Blattstielbasis verfilzt und auf der Rachis vereinzelt auftreten; Indusium
becherförmig, aus dem zurückgerollten Blattrand und einer inneren
einzellschichtigen Klappe Calochlaena
dubia
27 [25] Rhizom aufrecht
28
28 Sori ±
durchlaufend entlang des Fiederrandes, vom Pseudoindusium
überdeckt Pteris
29 [27] Rhizom sehr lang
kriechend; Wedel 60-200 cm lang 30
30 Wedel dunkelgrün,
ledrig; Mittelrippe der endständigen Fiedern leicht gewellt;
Unterseite der Fiederchen mit braunen Haaren Pteridium
esculentum
31 [29] Indusium fehlend
(Pseudoindusium kann vorhanden sein) 32
32 Wedel einfach gefiedert;
Blattrand kaum oder nicht zurückgerollt Pellaea
33 [24] Sori linealisch,
parallel der Mittelrippe 34
34 Wedel kürzer als
30 cm; Fiedern der Wedelmitte kürzer als 3 cm; Wedelumriß zur
Grunde hin verjüngt Doodia
35 [33] Wedel ganzrandig
oder fiederspaltig 36
36 Wedel kürzer als
15 cm, matt, ganzrandig oder fiederspaltig; Blattnerven nicht
mit freiem Auge sichtbar 37
37 Wedel ganzrandig Grammitis
38 [35] Sori länglich,
linealisch oder selten undefinierbar agglomeriert 39
39 Wedel dicht behaart
Pleurosorus rutifolius
40 Sori parallel zur Mittelrippe
Doodia
41 Indusium zumindest bis zur
Sporenabgabe vorhanden 42
42 Pflanze terrestrisch; Rhizom
aufrecht; Blattstielgrund in nicht gegitterte, papierene Spreuschuppen
gehüllt Diplazium australe
43 [38] Juvenile Sori ohne
Indusium oder mit schlecht ausgebildetem Pseudoindusium 44
44 Rhizom lang kriechend
Hypolepis
45 Pflanze terrestrisch;
Wedel länger als 20 cm; Sori rundlich Pneumatopteris
pennigera
46 [43] Rhizom aufrecht oder kriechend;
Rachis kahl oder mit spärlichen Spreuschuppen 47
47 Rhizom lang kriechend; Wedel
ledrig; Indusium rundlich, schildförmig, in der Mitte
angeheftet Rumohra adiantiformis
Artschlüssel für die größeren GattungenAsplenium1 Wedel einfach gefiedert 2 – Wedel zwei- bis dreifach gefiedert 5 2 Fiedern lanzettlich bis elliptisch, ledrig, länger
als 20 mm. Häufig auf Felsen der Küstenregionen A.
obtusatum
3 Blattstiel und Rachis weich und biegsam,
grün oder braun; Spitze der Rachis bisweilen verlängert
und ohne Fiedern A. flabellifolium
4 Blattstiel und Rachis zumeist schwarz.
Auf basischem Gestein; weit verbreitet A.
trichomanes subsp. quadrivalens
5 [1] Wedel zweifach gefiedert, rosettig,
kürzer als 15 cm; Fiederchen dünn gestielt. Terrestrisch,
sehr selten, in dunklen Schluchten A.
hookerianum
6 Fiederchen weit voneinander entfernt (mindestens
halbe Fiederchenlänge). Hauptsächlich epiphytisch in Regenwäldern
des Westens A. flaccidum
7 Wedel dunkelgrün; Unterseite und
Mittelrippe der Fiederchen beinahe kahl; Fiedern mit lang zugespitzten,
gezähnten Enden; Sori 2-7 mm lang; Brutknospen fehlend. Epi-
und lithophytisch, häufig A.
terrestre
Blechnum
2 Wedel meist ungeteilt, bisweilen fiederspaltig
B. patersonii
3 Untere Fiedern der Trophophylle gegenüber
den mittleren stark verkleinert 6
4 Fiedern der Trophophylle rundlich oder
länglich B. fluviatile
5 Basales Fiederpaar stark gebogen B.
vulcanicum
6 [3] Rhizom lang kriechend; Trophophylle
gewöhnlich kürzer als 20 cm, Fiedern in der Mitte der Wedel kürzer
als 1,5 cm B. penna-marina
7 Fiedern der Trophophylle weit voneinander
entfernt, dünn gestielt B.
minus
8 Fiedern dunkelgrün, hart,
unregelmäßig und schwach gezähnt; Rachis gefurcht.
Entlang von Bachläufen in geschützten Bereichen B.
chambersii
Cheilanthes
2 Wedel hellgrün, Umriß breit
dreieckig; juvenile (eingerollte) Wedel, Blattstiel und Unterseite
der Fiedern spärlich bis dicht mit weißen, haarartigen Spreuschuppen
besetzt Ch. austrotenuifolia
Cyathea
Gleichenia
2 Fiederchen länger
als breit, abgeflacht oder wenig zurückgerollt; Sporangien gut
sichtbar, mehr als zwei pro Fiederchen G.
microphylla
3 Wedel dunkelgrün;
Fiederchen an der Rachis der ersten Gabelung meist fehlend; Fiedermittelrippe
dicht von dunkelbraunen, fransenartigen Spreuschuppen besetzt. In
subalpinen und alpinen Regionen G.
alpina
2 Wedel 3-12 cm lang,
±
ledrig; Mittelrippe (zumindest am Grund) auf Unter- und/oder Oberseite
dunkler als der Wedel und auf der Oberseite eingesenkt; Sori einzeln,
nicht verwachsen. Epi- und lithophytisch, von Meeresniveau bis über
800 m ü. N.N. G. magellanica
3 Rhizom aufrecht
oder kurz kriechend, einzeln wachsend; Wedel 20-80 mm lang, verkehrt-lanzettförmig,
ganzrandig (bei größeren Individuen buchtig), bis zu 15
paarige Sori. Auf hoch gelegenem, exponiertem, blankem Sandstein im äußersten
Süden G. spec. A
4 Rhizom lang kriechend;
Blattstiel schwarz; Wedel zumeist spatelförmig und flach; Sori
zwischen den Sporangien zart behaart G.
spec. B
5 [1] Wedel, inklusive
Sori, dicht behaart; Sori in der inneren Hälfte der
Wedel stehend. In Regenwäldern der Tieflagen, epiphytisch auf Atherosperma
und Eucryphia, auf Dicksonia und liegendem Totholz fehlend
G. pseudociliata
6 Wiederauferstehungspflanze
(poikilohyder); Blattrand häufig zurückgerollt, dunkle
Mittelrippe auf Oberseite hervortretend; Sori länglich, ±
parallel zur Mittelrippe, deren Einbuchtung auf Oberseite gewöhnlich
nicht erkennbar. Epiphytisch in Regenwäldern (hier: lange, engstehende
Wedel), epi- oder lithophytisch in trockeneren und exponierteren Lebensräumen
(hier: kürzere, verkehrt-lanzettförmige Wedel); auf Dicksonia
und liegendem Totholz fehlend G.
magellanica
Hymenophyllum
2 Fiedern zu beiden
Seiten der Mittelrippe geteilt H.
cupressiforme
3 [1] Wedel einfach
und unzerteilt oder bisweilen ein- bis zweimal geteilt, gewöhnlich
kürzer als 15 mm, mit schwarzem Blattrand H.
marginatum
4 Blattstiel geflügelt
5
5 Wedelumriß
breit dreieckig, Blattrand häufig gewellt; Indusienbasis abgerundet
H. australe
6 [4] Wedel hell-
oder gelbgrün, zwei- bis dreifach gefiedert, Umriß ±
dreieckig, bis 30 cm lang; Blattstielbasis mit gelben Haaren
H. flabellatum
2 Pseudoindusium
deutlich ausgeprägt; Wedel schlank, drahtig und kletternd.
Sehr selten, im Nordwesten und auf King Island H.
distans
3 Wedel weich,
75-200 cm lang, hellgrün, im Alter glauk werdend; junge Wedel durch
zahlreiche weiße Drüsenhaare klebrig. Zerstreut, nördliche
und nordöstliche küstennahe Flußebenen H.
glandulifera
4 Wedelumriß
schmal dreieckig; Fiedern tief und unregelmäßig gelappt
oder geschlitzt, Teilfiedern breit. Zerstreut, einzeln in geschützten,
felsigen Lebensräumen über 250 m ü. N.N. H.
amaurorachis
2 Blätter steif
und aufrecht; sowohl Mega- als auch Mikrosporen vorhanden. In subalpinen
und alpinen Höhenlagen I. humilior
3 [1] Blätter
steif 4
4 Blätter bis
20 cm lang, aufrecht. Stehende Gewässer der Hochlagen
I. gunnii
5 [3] Blätter
25-70 cm lang, von Algen bewachsen, häufig durch Wassereinwirkung
flach ausgebreitet. Immergrün, aquatisch, untergetaucht in
Fließgewässern der Tieflagen I.
elatior
Lastreopsis
2 Sproßachse
niederliegend, wurzelnd. Selten, nur von wenigen, disjunkten Standorten
bekannt L. serpentina
2 Pflanze bis 60 cm
hoch, baumartiges Wachstum; Strobilus samt Stengel kürzer als
1/5 der Pflanzengesamthöhe. In Tieflagen L.
deuterodensum
Pellaea
Pteris
2 Trophophylle vorhanden,
bis zu fünfmal verzweigt; Sporophylle bis zu viermal
verzweigt S. asperula
Sticherus
2 Umriß des
terminalen Wedelabschnitts lanzettlich; Fiederchen mit einem Winkel
von 55-75° der Achse ansitzend, Nervatur gut sichtbar, Oberfläche
glänzend, Einsenkungen der Sori deutlich S.
urceolatus
2 Pflanze bis 35 cm
lang; Blätter nicht gedrängt sitzend, länger
als 15 mm. Epiphytisch auf Dicksonia T.
elongata
lat. Artname, dt. Artname (Familie): Lebensweise;
schwerpunktmäßige Verbreitung; Lebensraum; Seehöhe; Häufigkeit.
Anmerkungen.
Anogramma leptophylla, Einjähriger Farn (Adiantaceae): t; N & SE (Küstennähe); auf dünnem, moosigem Substrat in Gesteinsspalten; sehr selten. Sehr kleiner annueller Farn, Wedel zwischen Winter und Frühling einem perennierenden Gametophyten entspringend. Apteropteris applanata, Skelett-Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l; W; in sehr niederschlagsreichen Regionen auf Athrotaxis spp., selten auf Banksia marginata, auf Quarzit, Schiefer und Sandstein; hptsl. zwischen 680-1.400 m ü. N.N., aber auch darunter; zerstreut. Endemisch. Asplenium bulbiferum subsp. gracillimum, Henne-und-Küken Farn, Mutter-Streifenfarn (Aspleniaceae): t, e, l; weit verbreitet; in wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten, seltener in Regenwäldern, meist auf Felsen, Baumstümpfen oder div. Wirten, seltener terrestrisch; bis über 850 m ü. N.N.; häufig. Asplenium flabellifolium, Halsketten-Farn (Aspleniaceae): l, t; weit verbreitet (außer W); auf dünner Substratschicht in Felsspalten und zwischen Blöcken in sonnigen, exponierten, trockenen Habitaten, terrestrisch und sehr selten als Epiphyt auf Dicksonia nur an beschatteten, geschützten Standorten, wie Farn-Schluchten; sehr häufig. (Abbildung) Asplenium flaccidum subsp. flaccidum, Weinender Streifenfarn (Aspleniaceae): e; N & W; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, auf Nothofagus cunninghamii, Acacia melanoxylon, Atherosperma und gelegentlich auch Dicksonia; bis 550 m ü. N.N.; zerstreut. Asplenium hookerianum, Hooker´s Streifenfarn (Aspleniaceae): t; disjunkt; an Flußufern, ± in Wassernähe, beschattet; sehr selten. Asplenium obtusatum subsp. northlandicum, Küsten-Streifenfarn (Aspleniaceae): l, e; an der Küste; auf und zwischen Felsblöcken im Einfluß der Salzspray, in küstennahen Farn-Schluchten, dort auch auf Dicksonia, ein Standort im Landesinneren; häufig. Asplenium terrestre subsp. terrestre, Erd-Streifenfarn (Aspleniaceae): e, l, t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten auf Felsen und div. Wirten, selten terrestrisch, selten auf geschützten Felsen in dry sclerophyll-Wäldern; bis 850 m ü. N.N.; häufig. Name beruht auf den hptsl. terrestrischen Habitaten in Neuseeland. (Abbildung) Asplenium trichomanes subsp. trichomanes, Schwarzstieliger Streifenfarn (Aspleniaceae): l; NE; auf kalkfreiem Gestein (gewöhnlich Dolerit) in niederschlagsarmen Regionen; sehr selten. Asplenium trichomanes subsp. quadrivalens, Schwarzstieliger Streifenfarn (Aspleniaceae): l, t; weit verbreitet; auf Kalk oder in dünnen Substratansammlungen darauf, in niederschlagsreichen Regionen; bis über 1.000 m ü. N.N.; zerstreut. Azolla filiculoides, Großer Algenfarn (Azollaceae): a; N & SE; frei flotierend in meso- bis eutrophen stehenden oder langsam fließenden Gewässern; häufig. Kurzlebig, zumeist vegetative Vermehrung; nur im Schatten grün bleibend, bei Sonnenexposition bis purpurn werdend. Blechnum cartilagineum, Knorpelfarn (Blechnaceae): t; N & NE (Küstennähe); in dry sclerophyll- und am Rande von wet sclerophyll-Wäldern, an geschützten Standorten über feuchten, aber gut entwässerten Standorten; sehr selten. Blechnum chambersii, Lanzen-Wasserfarn (Blechnaceae): t, l; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, an dunklen, feuchten, geschützten Standorten (oft in Massen bei Wasserfällen), an Flußufern und selten in alluvialen Senken; bis knapp über 500 m ü. N.N.; häufig (v.a. in Tieflagen). Blechnum fluviatile, Strahlen-Wasserfarn (Blechnaceae): t, l; weit verbreitet; Standorte wie B. chambersii, nur häufiger an Flußufern oder zwischen Blöcken des randlichen Flußbettes, seltener lithophytisch auf nassen Felsen; bis in subalpine Höhenlagen; häufig (v.a. in höheren Lagen). Blechnum minus, Zarter Wasserfarn (Blechnaceae): t; weit verbreitet; in unterschiedlichsten Vegetationstypen, an instabilen Standorten, wie dem Flußufergeröll, bei Wasserfällen, an Flußläufen und ephemeren Gewässern, Besiedler gestörter, staunasser Böden, z.B. Straßenböschungen; bis über 1.000 m ü. N.N.; häufig. Blechnum nudum, Fischskelett-Wasserfarn (Blechnaceae): t; weit verbreitet; auf feuchten Böden unterschiedlichster Vegetationstypen, spontaner Besiedler gestörter, feuchter Böden, z.B. Straßenränder, Kahlschläge; bis über 1.000 m ü. N.N.; sehr häufig. Blechnum patersonii, Riemen-Wasserfarn (Blechnaceae): t, l; NE & E; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, an dunklen, geschützten Standorten entlang Fließgewässer; bis 380 m ü. N.N.; zerstreut. Blechnum penna-marina
subsp. alpina, Alpiner Wasserfarn (Blechnaceae): t; weit
verbreitet; subalpin und darüber in Sümpfen, entlang von Wasserläufen
und zwischen Felsausbeißungen, darunter an offenen, grasigen Standorten
neben Fließgewässern (Schwemmlinge); hptsl. über 500 m
ü. N.N.; häufig.
Blechnum wattsii, Harter Wasserfarn (Blechnaceae): t; weit verbreitet; oft dominanter Bodendecker in Regenwäldern und wet sclerophyll-Wäldern; bis 1.000 m ü. N.N.; sehr häufig. (Abbildung) Blechnum spec. (Blechnaceae): t; N & E; Standorte wie B. minus; zerstreut. Botrychium australe, Petersilienfarn (Ophioglossaceae): t; zentrales Hochplateau; alpine Urwiesen; vermutlich ausgestorben. Botrychium lunaria, Mondraute (Ophioglossaceae): t; zentrales Hochplateau; (sub)alpine (Ur-)Wiesen; bis 1.220 m ü. N.N., ein disjunkter Standort bei Hobart auf 440 m; zerstreut. Calochlaena dubia, Regenbogenfarn (Dicksoniaceae): t; N & E (Küstennähe); auf gut entwässerten Böden am oberen Rand von Farn-Schluchten, um wet sclerophyll-Wälder und an wasserzugigen Stellen in dry sclerophyll-Wäldern; bis 200 (600) m ü. N.N.; häufig. Wächst gern gemeinsam mit dem Adlerfarn, kann aber durch die gelb-grünen Wedel leicht von diesem unterschieden werden. Cheilanthes austrotenuifolia, Felsenfarn (Adiantaceae): t, l; E & N; zwischen Kies und Blöcken und auf Felsausbeißungen (v.a. Dolerit) in dry sclerophyll-Wäldern, am oberen Rand von Farn-Schluchten; bis 300 (680) m ü. N.N.; häufig. Cheilanthes distans, Borstiger Schleierfarn (Adiantaceae); t; E; in dry sclerophyll-Wäldern auf dünner Substratschicht N-exponierter Felskanten; sehr selten. Cheilanthes sieberi, Schmaler Felsenfarn (Adiantaceae); t; E; in gut entwässerten und periodisch trockenen Habitaten auf dünner Substratschicht über exponierten Felsen; bis 450 (800) m ü. N.N.; zerstreut. Wächst gern mit Ch. austrotenuifolia, kann aber durch seine dunkelgrüneren, aufrechten, schmalen Wedel von diesem unterschieden werden. Ctenopteris heterophylla, Zigeunerfarn (Grammitidaceae): e, l; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten, auf Baumstümpfen, Felsen und auf verschiedenen Wirten, wie Bedfordia salicina, Olearia argophylla, Melaleuca spp., Eucalyptus spp., auf geschützten Felsausbeißungen in dry sclerophyll-Wäldern; bis 500 m ü. N.N.; häufig. Cyathea australis, Kräftiger Baumfarn (Cyatheaceae): t; N & E; in ± niederschlagsreichen Habitaten; bis 300 (740) m ü. N.N.; zerstreut. Cyathea cunninghamii, Schlanker Baumfarn (Cyatheaceae): t; NW & SE; in küstennahen Farn-Schluchten und in Regenwäldern; bis 150 m ü. N.N.; selten. Schnell wachsend (bis 30 cm/a), aber erst ab einer Höhe von 7-8 m fruchtend (entspricht einem Alter von ~30 a!). Cyathea marcescens, Beschürzter Baumfarn (Cyatheaceae): t; E & auf King Island; Standorte wie C. cunninghamii, nur in wenig höheren Lagen; sehr selten. Wird als Bastard von C. australis x C. cunninghamii angesehen. Cystopteris tasmanica, Blasenfarn (Woodsiaceae): l, t; zentrales Hochplateau; auf gut geschützten Felskanten, Spalten und Höhleneingängen nächst Wasserläufen, im Geröll vor Felswänden, zumeist über Kalk, aber auch über Dolerit und Basalt; von 280-über 1.000 m ü. N.N.; zerstreut. Dicksonia antarctica, Menschenfarn, Zarter Baumfarn (Dicksoniaceae): t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und geschützten Schluchten in dry sclerophyll-Wäldern, äußerst spontaner Besiedler gestörter Standorte, wie Straßenränder und Kahlschläge; bis 900 m ü. N.N.; sehr häufig. Faseriger Stamm dient als Substrat für 31(!) (fakultativ) epiphytische Pteridophyten. (Abbildung: nach Feuer, Abbildung: im wet sclerophyll forest) Diplazium australe, Frauenfarn (Woodsiaceae): t; N & NW; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten an dunklen, geschützten Standorten über tiefen, fruchtbaren Böden; bis 300 m ü. N.N.; zerstreut. Doodia caudata, Kleiner Raspelfarn (Blechnaceae): t; N; an Flußufern (zwischen Geröll); sehr selten. Doodia media subsp. australis, Raspelfarn (Blechnaceae): t; E & N; in dry sclerophyll-Wäldern, entlang kleiner Bachläufe im Geröll und auf dünnen Substratschichten über Felsen, heliophil; bis 260 (450) m ü. N.N.; zerstreut. Gleichenia abscida, Zwergen-Korallenfarn (Gleicheniaceae): t; S; an halbschattigen Standorten nahe subalpinem Gesträuch in niederschlagsreichen Regionen; von 200-740 m ü. N.N.; zerstreut. Endemisch. Gleichenia alpina,
Alpiner Korallenfarn (Gleicheniaceae): t; zentrales Hochplateau; auf exponierten
(sub)alpinen Plateaus und Sümpfen; über (160) 800 m ü. N.N.;
häufig.
Grammitis billardierei, Fingerfarn (Grammitidaceae): e, l; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und auf geschützten Felsausbeißungen, auf moosigen Baumstümpfen und Felsblöcken, epiphytisch auf Dicksonia-Stämmen (einzige G.-Art (!)), besiedelt als einer der ersten nicht-terrestrischen Farne gestörte Standorte (nach Bränden und Kahlschlägen); bis über 1.000 m ü. N.N.; häufig. (Abbildung) Grammitis magellanica subsp. nothofageti, Magellan-Fingerfarn (Grammitidaceae): e, l; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und auf Felsausbeißungen, epiphytisch z.B. auf Nothofagus cunninghamii, Atherosperma, Olearia argophylla und Bedfordia salicina; bis über 1.000 m ü. N.N.; häufig. Grammitis poeppigiana, Alpiner Fingerfarn (Grammitidaceae): e, l; zentrales Hochplateau; in exponierten Hochlagen über Dolerit auf dünnem, moosigen Substrat oder direkt auf Felsen und Felsspalten, zwischen großen Felsblöcken; über (550) 1.000 m ü. N.N.; häufig. Grammitis pseudociliata, Haariger Fingerfarn (Grammitidaceae): e; NW & SE; in Regenwäldern auf Eucryphia lucida, Atherosperma, seltener auf Olearia argophylla, Pomaderris apetala; in Tieflagen; häufig. Grammitis spec. A (Grammitidaceae): l, t; S; in (sub)alpinen Sandstein-Formationen auf geschützten Felskanten; selten. Endemisch. Grammitis spec. B (Grammitidaceae): l, t; zentrales Hochplateau; in alpiner Höhenlage auf Felsausbeißungen; selten. Histiopteris incisa, Fledermausfarn (Dennstaedtiaceae): t; weit verbreitet; spontaner Besiedler gestörter Standorte in wet sclerophyll-Wäldern und deren Rändern; sehr häufig. Huperzia australiana, Tannen-Bärlapp (Lycopodiaceae): t; zentrales Hochplateau; in dünner Substratschicht über Felsen und deren Kanten, geschützt neben Felsblöcken; über 1.00 m ü. N.N.; zerstreut. Huperzia varia, Großer Bärlapp (Lycopodiaceae): t, e, l; weit verbreitet; sehr variable Art, auch bezüglich der Lebensräume, in Küstennähe und in alpiner Region gedrungener, aufrechter Wuchs, in finstren Regenwäldern weit von Bäumen herabhängend, epiphytisch z.B. auf Acacia dealbata, Melaleuca spp., Dicksonia; bis über 1.000 m ü. N.N.; häufig. Hymenophyllum australe, Australischer Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l, t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, besiedelt Böden, Felsen, moosige Baumstümpfe und die Basen von Baumstämmen und Dicksonia (steigt wegen Gefahr der Dehydration an seinen Wirten nicht höher hinauf); bis 650 m ü. N.N.; sehr häufig. (Abbildung) Hymenophyllum cupressiforme, Gewöhnlicher Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l, t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern Farn-Schluchten und an geschützten Standorten in dry sclerophyll-Wäldern; bis in subalpine Höhenstufe; sehr häufig. Hymenophyllum flabellatum, Glänzender Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, besiedelt als erster Hautfarn umgekippte Wurzelstöcke und Baumstümpfe in gestörten Wäldern; bis 650 m ü. N.N.; sehr häufig. (Abbildung) Hymenophyllum marginatum, Berandeter Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l; W & S; in Regenwäldern, aber auch in hochgelegenen, geschützten Granit-Felsspalten; häufig. Hymenophyllum peltatum, Alpiner Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l, t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und alpinem Buschwerk; bis in alpine Höhenstufe; sehr häufig. Ersetzt ± H. cupressiforme in höheren Lagen. Hymenophyllum rarum, Schmaler Hautfarn (Hymenophyllaceae): e, l, t; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, erträgt auch ausgesprochen schattige Standorte; bis in subalpine Höhenstufe; sehr häufig. Hypolepis amaurorachis, Australischer Bodenfarn (Dennstaedtiaceae): t, l; disjunkt; in kühlen, feuchten Schluchten auf Felsen in Gewässernähe; bis über 850 m ü. N.N.; zerstreut. Hypolepis distans, Kletternder Bodenfarn (Dennstaedtiaceae): t; NW; auf feuchten, schlecht entwässerten Böden, zwischen Leptospermum und Melaleuca-Gesträuch, an den Rändern von Sümpfen; sehr selten. Hypolepis glandulifera, Flaumiger Bodenfarn (Dennstaedtiaceae): t; N & E; auf fruchtbaren Böden in alluvialen Senken, im oberen Bereich von Schluchten; bis 50 (220) m ü. N.N.; zerstreut. Hypolepis muelleri, Harter Bodenfarn (Dennstaedtiaceae): t; NE & NW; an ungestörten Standorten unter Acacia melanoxylon und Eucalyptus spp. über tiefen, fruchtbaren, alluvialen Böden; bis 140 m ü. N.N.; zerstreut. Hypolepis rugosula, Gemeiner Bodenfarn (Dennstaedtiaceae): t; weit verbreitet; spontaner Besiedler offener Böden gestörter Standorte, wie durch umgestürzte Bäume, Erosionen, Feuer, Kahlschläge oder Straßenbau; bis in subalpine Höhenstufe; sehr häufig. Isoëtes drummondii, Laubwerfendes Brachsenkraut (Isoëtaceae): a; zentrales Hochplateau; halbuntergetaucht über feuchten Böden zwischen Gräsern, wie auf überfluteten Weiden, und an den Rändern natürlicher und anthropogener Gewässer; zerstreut. Isoëtes elatior, Hohes Brachsenkraut (Isoëtaceae): a; E; vollständig und permanent untergetaucht (einzige I.-Art in Tasmanien) über Kies oder Schlick in träge fließenden Gewässern, dadurch Blätter immer zur Seite geschwemmt; zerstreut. Endemisch. Isoëtes gunnii, Starres Brachsenkraut (Isoëtaceae): a; zentrales Hochplateau; in stehenden und fließenden Gewässern über steinigem oder kiesigem Substrat, sehr variabel in der Größe - von wenigen Zentimetern in seichtem Wasser, hier auch oft bis über 100 Individuen agglomeriert, bis 38 cm in größeren Tiefen oder über mächtiger Schlammschicht; 540-1.360 m ü. N.N.; häufig. Endemisch. (Abbildung) Isoëtes humilior, Felsen-Brachsenkraut (Isoëtaceae): a; zentrales Hochplateau; in langsam fließenden und stehenden Gewässern; zerstreut. Endemisch. Isoëtes muelleri, Gewöhnliches Brachsenkraut (Isoëtaceae): a; zentrales Hochplateau & E; in stehenden und fließenden Gewässern über steinigem, kiesigem oder schlammigem Substrat, im Winter völlig untergetaucht, im Sommer bisweilen völlig trockenfallend (I.-Art mit größter ökologischer Amplitude); bis über 1.040 m ü. N.N.; häufig. Sehr variabel. Isoëtes spec. A (Isoëtaceae): a; SW; in fließenden Gewässern über basischen Felspfannen (aber wahrscheinlich nicht darauf beschränkt); selten. Endemisch (cf.). Lastreopsis acuminata, Glänzender Schildfarn (Dryopteridaceae): t, l; N & Küstennähe; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten nahe Fließgewässern an dunklen, geschützten Standorten (sogar in Höhleneingängen); bis zu 200 (400) m ü. N.N.; zerstreut. Wahrscheinlich Tasmaniens schattentolerantester Farn. Lastreopsis hispida, Borstiger Schildfarn (Dryopteridaceae): t, l, e; W & NW; in Regenwäldern nahe Fließgewässern dunklen, feuchten, gut geschützten Standorten, gelegentlich epiphytisch auf Dicksonia; bis 200 (300) m ü. N.N.; zerstreut. Lindsaea linearis, Schraubenfarn (Lindsaeaceae): t; weit verbreitet; ; in buttongrass-Decken (Gymnoschoenus sphaerocephalus), Heiden, dry sclerophyll-Wäldern über schlecht entwässerten, torfigen Böden, in höheren Lagen in Melaleuca und Leptospermum-Sümpfen; bis 400 (880) m ü. N.N.; häufig. Lindsaea trichomanoides, Ovaler Keilfarn (Lindsaeaceae): t, e; SW; in Regenwäldern an feuchten, geschützten, sehr dunklen Standorten, gelegentlich epiphytisch auf Nothofagus cunninghamii und Lagarostrobus franklinii; selten. Lycopodiella diffusa, Ästiger Bärlapp (Lycopodiaceae): t; S & W; in Küstenheiden, Flachmooren, buttongrass-Decken (Gymnoschoenus sphaerocephalus) und alpinen Sümpfen über staunassen, schlecht entwässerten Böden; häufig. Lycopodiella lateralis, Schlanker Bärlapp (Lycopodiaceae): t; S & W; Habitate wie L. diffusa; häufig. Lycopodiella serpentina, Sumpfbärlapp (Lycopodiaceae): t; disjunkt (Küstennähe); Habitate wie L. diffusa, aber nur in Küstennähe; sehr selten. Lycopodium deuterodensum, Strauchiger Bärlapp (Lycopodiaceae): t; weit verbreitet; in Heiden und dry sclerophyll-Wäldern über feuchten, gut entwässerten Böden, auch auf anthropogenen Bodenentblößungen (z.B. Straßenränder); häufig. Lycopodium fastigiatum, Berg-Bärlapp (Lycopodiaceae): t; weit verbreitet; auf Hochplateaus über feuchten, gut entwässerten Böden und auf Lichtungen in montanen Wäldern; in (sub)alpinen Höhenlagen, auf anthropogenen Bodenentblößungen bis 140 m ü. N.N. herab; sehr häufig. Lycopodium scariosum, Niederliegender Bärlapp (Lycopodiaceae): t; zentrales Hochplateau; auf steinigen Hochplateaus und zwischen niedrigen Sträuchern über feuchten, gut entwässerten Böden, oft gemeinsam mit L.fastigiatum; in alpinen Höhenlagen v.a. um 1.000 m ü. N.N., aber auch bis 200 m ü. N.N. herab; häufig. Marsilea mutica, Kleefarn (Marsileaceae): a; SE; in stehenden Gewässern; punktuell sehr häufig. Einziger Neophyt Tasmaniens, wahrscheinlich in den 60er Jahren eingeschleppt; Heimat: Zentrales Australien. Ophioglossum lusitanicum subsp. coriaceum, Natternzunge (Ophioglossaceae): t; zentrales Hochplateau & N & E; über Felsen in dünner, moosiger Substratschicht, am Rande stehender Gewässer und in Küstennähe u.a. in Beuteltierbauten, auch im Einfluß der Salzspray; bis 1.190 m ü. N.N.; zerstreut. Favorisiert konkurrenzarme Standorte. Pellaea calidirupium, hot-rock Farn (Adiantaceae): l; E; in dry sclerophyll-Wäldern auf Kanten und Spalten ± exponierter Felsausbeißungen; zerstreut. Pellaea falcata, Sichelfarn (Adiantaceae): t; N & E; in den Randbereichen von wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten über tiefen, fruchtbaren und gut entwässerten Böden oder auf dünnem, moosigem Substrat über Felsen; bis 300 (550) m ü. N.N.; häufig. Phylloglossum drummondii, Zwergen-Bärlapp (Lycopodiaceae): t; N (Küstennähe); in Küstenheiden über nassen, torfigen Böden; selten. Favorisiert konkurrenzarme Standorte. Phymatosorus pustulatus, Känguruh-Farn (Polypodiaceae): l, t, e; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und geschützten Bereichen von dry sclerophyll-Wäldern auf Felsen, Baumstümpfen und epiphytisch auf Dicksonia und einer Vielzahl von Baumarten; bis über 850 m ü. N.N.; sehr häufig. (Abbildung1), (Abbildung2) Pilularia novae-hollandiae, Pillenfarn (Marsileaceae): a; zentrales Hochplateau; im Schlick seichter, langsam fließender Gewässer und an den periodisch überfluteten Rändern von stehenden Gewässern und Senken (auch anthropogenen Ursprungs); selten. Pleurosorus rutifolius, Deckenfarn (Aspleniaceae): l, t; E; in dry sclerophyll-Wäldern in moosiger Substratschicht oder direkt auf Kanten und Spalten oder am Rande von Felsausbeißungen; zerstreut. Pneumatopteris pennigera, Kalkfarn (Thelypteridaceae): t; NW; in Regenwäldern entlang von Fließgewässern über kalkhaltigem Substrat; sehr selten. Polyphlebium venosum, Borstiger Hautfarn (Hymenophyllaceae):e; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten an geschützten Standorten epiphytisch auf Dicksonia, selten auf Cyathea spp. oder Cheilanthes spp.; bis 600 m ü. N.N.; häufig. Polystichum proliferum, Katzenkopf, Mutterschutz-Farn (Dryopteridaceae): t; weit verbreitet; in allen terrestrischen Habitaten, häufiger Besiedler gestörter Standorte; bis über 1.300 m ü. N.N.; sehr häufig. Pteridium esculentum, Adlerfarn (Dennstaedtiaceae): t; weit verbreitet; in allen terrestrischen Habitaten (selten in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten, sowie in Höhenlagen); sehr häufig. Breitet sich über Rhizome sehr rasch vegetativ aus. (Abbildung) Pteris comans, Netznerviger Saumfarn (Pteridaceae): t; NW & W; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten über nassen, oft sumpfigen Böden an sehr schattigen, geschützten Standorten der Niederungen entlang schmaler Wasserläufe oder Entwässerungsgräben; häufig. Pteris tremula, Schlanker Saumfarn (Pteridaceae): t; E & NW; an den Rändern von Farn-Schluchten, entlang ephemerer Rinnsale und Entwässerungsgräben über gut entwässerten, fruchtbaren Böden; bis 300 m ü. N.N.; zerstreut. Rumohra adiantiformis, Ledriger Schildfarn (Dryopteridaceae): t, l, e; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern, Farn-Schluchten und auf geschützten Felsausbeißungen in dry sclerophyll-Wäldern und Küstenheiden, auf Baumleichen, Felsen und epiphytisch auf Dicksonia und einer Vielzahl von Baumarten (inkl. Pinus radiata); bis 500 (900) m ü. N.N.; sehr häufig. Schizaea asperula, Rauher Kammfarn (Schizaeaceae): t; E & N (Küstennähe); in Heiden und dry sclerophyll-Wäldern; selten. Schizaea bifida, Gegabelter Kammfarn (Schizaeaceae): t; Küstennähe; in Heiden und dry sclerophyll-Wäldern über torfigen, sandigen oder steinigen Böden; bis 200 m ü. N.N.; zerstreut. Schizaea fistulosa, Schmaler Kammfarn (Schizaeaceae): t; S & W; an Waldrändern, in Heiden und alpinen Mooren über unfruchtbarem, torfigen, sandigen oder steinigen Böden; häufig. Selaginella gracillima, Kleiner Moosfarn (Selaginellaceae): t; NE; an den Rändern von Sümpfen, ephemeren Gewässern und in Heiden-Senken über saisonell nassen oder überschwemmten Böden; selten. Selaginella uliginosa, Moor-Moosfarn (Selaginellaceae): t; weit verbreitet; in Küstenheiden und an den Rändern von dry sclerophyll-Wäldern an ± exponierten Standorten über sandigen oder torfigen, zumindest gelegentlich nassen Böden; bis 500 m ü. N.N.; sehr häufig. Sticherus lobatus, Kletternder Fächerfarn (Gleicheniaceae): t; NW; in Regenwäldern, typischer Bodendecker, aber auch an Flußufern, Straßenrändern und bei Wasserfällen; bis 280 m ü. N.N.; zerstreut. Sticherus tener, Seidiger Fächerfarn (Gleicheniaceae): t; weit verbreitet; in Regenwäldern, dry sclerophyll-Wäldern über staunassen Böden an Flußufern und an geschützten Flußufern in dry sclerophyll-Wäldern und Küsten-Strauchheiden, oft an gestörten Standorten; bis über 900 m ü. N.N.; sehr häufig. Sticherus urceolatus, Fächerfarn (Gleicheniaceae): im Ggs. zu St. tener v.a. an der E-Küste mit Verbreitungsschwerpunkt in Tieflagen; bis über 500 m ü. N.N; sonst gleiche Ökologie. Tmesipteris elongata, Schmaler Gabelfarn (Psilotaceae): e; N & S; in Regenwäldern epiphytisch ausschließlich auf Dicksonia; zerstreut. Tmesipteris obliqua, Gewöhnlicher Gabelfarn (Psilotaceae): e; weit verbreitet; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten epiphytisch auf Dicksonia, selten auf Cyathea australis und C. cunninghamii, bisweilen auf moosigen Baumstümpfen, sehr selten lithophytisch und terrestrisch; bis über 900 m ü. N.N.; häufig. (Abbildung) Tmesipteris parva, Kleiner Gabelfarn (Psilotaceae): e; King und Flinders Island; ; in Regenwäldern, wet sclerophyll-Wäldern und Farn-Schluchten epiphytisch auf Dicksonia und Cyathea australis; sehr selten. Todea barbara,
Königsfarn (Osmundaceae): t; weit verbreitet; ; in Regenwäldern,
wet und dry sclerophyll-Wäldern sowie Heiden an Flußufern, oft
mit den Wurzeln im fließenden Wasser, intolerant gegenüber saisonell
trockenen Böden; bis 500 m ü. N.N.; häufig.
Reference: GARRET, M. 1996. The ferns of Tasmania. Their ecology and distribution.
217 pp.-
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| * cite this page as: Kammerer, H.
1999 onwards: Die Farnpflanzen Tasmaniens.
In: Magnes, M. & Mayrhofer, H. (eds.) 1999 onwards: Flora und
Vegetation von Tasmanien. Eine Einführung in das Exkursionsgebiet
des Instituts für Botanik der Universität Graz im November 1996.
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